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News

28. Mai 2026

In sozialen Netzwerken und Finanzforen werben sogenannte Rückabwickler mit großen Zahlen. „Bis zu 200 Prozent mehr aus Ihrem Vertrag herausholen“, heißt es da über Lebens- und Rentenversicherungen. Das Versprechen: Kunden übertragen ihre Ansprüche aus angeblich schlechten Verträgen auf ein Drittunternehmen, und selbst nach Abzug der Provision soll mehr übrig bleiben als bei einer normalen Kündigung.

In der Praxis geht diese Rechnung selten auf. Davor warnt aktuell die Verbraucherzentrale Hamburg. Oft erhalten Kunden kaum mehr als drei Viertel des Rückkaufswertes, der ihnen bei einer regulären Kündigung ohnehin zustünde. Dazu kommen häufig noch Abzüge für Anwalts- oder Gutachtenkosten.

Sandra Klug von der Verbraucherzentrale Hamburg ordnet das deutlich ein: Die Anbieter erklärten praktisch jeden Vertrag für geeignet, die Versprechen seien überwiegend heiße Luft. In etlichen Fällen sehe man sogar Ansatzpunkte für eine Anwaltshaftung.

Wer mit der Rendite seiner Lebens- oder Rentenversicherung unzufrieden ist, sollte nichts überstürzen und vorher fachkundigen Rat einholen. Erst dann lassen sich alle Optionen sachlich gegeneinander abwägen. Als Mehrfachagentur sind wir an keine einzelne Lösung gebunden und prüfen mit Ihnen, was für Ihren Vertrag wirklich sinnvoll ist.

19. Mai 2026

Wie gut die Menschen in Deutschland abgesichert sind, zeigt die „Einkommens- und Verbrauchsstichprobe“. Diese große Erhebung führt das Statistische Bundesamt alle fünf Jahre durch und befragt dafür rund 60.000 Haushalte. Den Teil zu den Versicherungen hat nun der Versicherer-Gesamtverband ausgewertet.

Spitzenreiter unter den freiwilligen Policen ist die private Haftpflichtversicherung. Mehr als 89 Prozent der Haushalte haben eine, bei der letzten Befragung waren es noch knapp 83 Prozent. Auch die Hausratversicherung legte zu, von 75,7 auf 78 Prozent. Eine Rechtsschutzversicherung besitzt inzwischen fast jeder zweite Haushalt. Den größten Sprung machte die private Krankenzusatzversicherung: von 31,6 auf 47,5 Prozent.

GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen wertet das als Zeichen, dass sich die Menschen heute breiter gegen alltägliche und existenzielle Risiken absichern. Daran lasse sich ablesen, welchen Stellenwert finanzielle Sicherheit für viele Haushalte habe.

Die genannten Policen gehören zur Grundausstattung der meisten Haushalte, weil sie große finanzielle Risiken abfedern. Ob Ihr eigener Versicherungsschutz Lücken hat, lässt sich mit einem kurzen Check klären.

15. Mai 2026

Für Autobesitzer war 2025 ein vergleichsweise mildes Jahr. Rund 190.000 Mal meldeten Halter kaskoversicherter Fahrzeuge Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Die Versicherer zahlten dafür etwa 650 Millionen Euro. Im Jahr davor war es fast doppelt so viel, nämlich 1,2 Milliarden.

Regional fielen die Unterschiede deutlich aus. In Niedersachsen wurden 20.500 Fälle gezählt, in Hessen dagegen nur 6.000. Am härtesten traf es Nordrhein-Westfalen mit 59.500 Schäden, sowohl in absoluten Zahlen als auch gemessen an der Einwohnerzahl.

Auf die Entwarnung sollte man sich nicht verlassen. Die Versicherer rechnen mittel- und langfristig mit steigenden Schadenszahlen, weil Extremwetterlagen häufiger werden. Wer sein Fahrzeug gegen diese Risiken absichern will, kommt um eine Kaskoversicherung nicht herum. Die Kfz-Haftpflicht greift hier nicht, sie deckt nur Schäden an fremden Fahrzeugen.

Welche Variante für Ihr Auto sinnvoll ist, Teilkasko oder Vollkasko, hängt von mehreren Faktoren ab. Sprechen Sie uns an, dann finden wir gemeinsam die passende Lösung.

5. Mai 2026

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt weiter. 2025 regulierten die Versicherer rund 100.000 Einbruchschäden, nach etwa 95.000 im Jahr zuvor. Damit setzt sich ein Trend fort, der seit 2021 anhält. Damals waren es noch 70.000 Fälle. Ein Blick weiter zurück relativiert die Lage allerdings: Zwischen 2011 und 2016 lagen die Zahlen über 150.000, in der Spitze sogar bei 180.000.

Deutlicher als die Fallzahlen stiegen die Kosten je Einbruch. Im Schnitt zahlten die Versicherer 3.850 Euro, rund 200 Euro mehr als 2024. Unterm Strich kamen so über 380 Millionen Euro zusammen, ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Gesamtverband der Versicherer setzt bei der Vorbeugung vor allem auf Mechanik. Die meisten Täter suchen den schnellen Weg, und knapp die Hälfte aller Versuche scheitert laut Polizeilicher Kriminalstatistik bereits im Ansatz, oft weil die Sicherungstechnik hält. Wer die entscheidenden Stellen sichert, schreckt viele Einbrecher schon ab.

Was die Mechanik nicht verhindert, fängt die Hausratversicherung finanziell auf. Sie ersetzt gestohlene und beschädigte Gegenstände zum Neuwert. Ob Ihr Schutz zur Einrichtung passt, prüfen wir gern gemeinsam.

29. April 2026

Die gesetzliche Krankenversicherung dürfte für viele weiter an Reiz verlieren. Neben steigenden Beiträgen steht die beitragsfreie Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern zur Debatte. In Berlin wird derzeit diskutiert, sie zu streichen. Betroffen wären rund drei Millionen Menschen, die künftig womöglich einen pauschalen Mindestbeitrag zahlen müssten. Der GKV soll das knapp drei Milliarden Euro zusätzlich in die Kasse spülen.

Für viele Paare und Familien wird der Wechsel in die private Krankenversicherung damit attraktiver. Und die Auswahl ist groß. Ein aktuelles Rating von Morgen & Morgen zu PKV-Vollversicherungen zeigt zahlreiche leistungsstarke Tarife.

Thorsten Bohrmann, Senior Versicherungsanalyst beim Rüsselsheimer Ratinghaus, ordnet die Lage so ein: Während in der gesetzlichen Kasse über Leistungskürzungen gesprochen werde, baue die PKV ihr mittleres Tarifsegment gerade aus und überzeuge weiter mit starken Leistungen. Ein Trend gehe zu modularen Tarifen, die sich persönlich zusammenstellen lassen. Diese Wahlfreiheit hat allerdings eine Kehrseite: Der Beratungsbedarf steigt.

Genau hier kommen wir ins Spiel. Ob sich ein Wechsel für Sie lohnt und welcher Tarif passt, lässt sich nur im Einzelfall beantworten. Sprechen Sie uns einfach an.

21. April 2026

Wer als gesetzlich Versicherter schon einmal länger im Krankenhaus lag, weiß, was der Status eines Privatpatienten wert ist. Ein- oder Zweibettzimmer statt Mehrbettzimmer, bessere Verpflegung und vor allem die Behandlung durch den Chefarzt. Genau das ermöglicht eine Krankenhaus-Zusatzversicherung auch Kassenpatienten. Kein Wunder, dass diese Policen immer mehr Zuspruch finden.

Wie gut die Tarife am Markt sind, hat die Stiftung Warentest untersucht. Von 72 geprüften Angeboten erhielt jedes vierte die Note „sehr gut“. Bewertet wurden ausschließlich Tarife mit Alterungsrückstellungen. Sie kosten zu Beginn etwas mehr, bleiben dafür im Beitrag langfristig stabiler.

Damit ein Tarif überhaupt in die Wertung kam, musste er einige Bedingungen erfüllen: freie Wahl von Klinik und Arzt, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, lebenslange Laufzeit und die Erstattung von Arzthonoraren bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung, also dem 3,5-fachen Satz.

Teuer muss guter Schutz dabei nicht sein. Tarife mit der Bestnote gibt es bereits ab rund 30 Euro im Monat. Welcher davon zu Ihrer Situation passt, hängt von mehreren Faktoren ab. Das schauen wir uns gemeinsam an.

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