Versicherungen
Private Krankenversicherung
Die private Krankenversicherung ist eine der weitreichendsten finanziellen Entscheidungen Ihres Lebens. Beamte profitieren in der Regel deutlich, Selbständige und gut verdienende Angestellte sollten sehr genau prüfen, ob sich der Wechsel langfristig lohnt. Wir zeigen Ihnen ehrlich, was die PKV leistet, wo ihre Risiken liegen und welcher Tarif zu Ihrer Lebenssituation passt.
VORAUSSETZUNGEN
Wer in die private Krankenversicherung wechseln kann
Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung steht die PKV nicht jedem offen. Vier Personengruppen können wählen, ob sie sich privat versichern wollen.
Beamte und Beamtenanwärter
Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe, die einen Großteil der Krankheitskosten abdeckt. Den Restanteil versichern sie privat. Diese Konstellation macht die PKV für Beamte in den meisten Fällen zur wirtschaftlich attraktiven Wahl gegenüber der gesetzlichen Versicherung.
Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze
Wer als Arbeitnehmer regelmäßig mehr als 77.400 € im Jahr verdient (Stand 2026), kann zwischen freiwilliger gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Für viele ist das die wichtigste Lebensentscheidung im Versicherungsbereich.
Selbständige und Freiberufler
Selbständige sind grundsätzlich nicht pflichtversichert in der GKV und können frei zwischen freiwilliger gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Wegen der individuellen Beitragsgestaltung kann die PKV hier interessant sein, sie bringt aber besondere Anforderungen mit sich.
Studenten und besondere Personengruppen
Studenten können sich zu Beginn des Studiums von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und in die PKV wechseln. Diese Entscheidung ist für die gesamte Studienzeit bindend und sollte daher gut überlegt sein.
LEISTUNGEN
Was die private Krankenversicherung leisten kann
Ein guter PKV-Tarif bietet typischerweise Leistungen, die in vielen Bereichen über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen. Die konkrete Leistungstiefe hängt vom gewählten Tarif ab. Diese sechs Punkte sind die häufigsten Argumente für einen Wechsel.
Bessere Erstattung im ambulanten Bereich
Je nach Tarif werden Behandlungen bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte erstattet, oft auch über die einfachen Sätze hinaus. Das ermöglicht Behandlungen, die in der GKV nicht oder nur eingeschränkt vorgesehen sind.
Chefarztbehandlung und Wahlleistungen
Stationäre Wahlleistungen wie Chefarztbehandlung, Einbett- oder Zweibettzimmer und freie Klinikwahl gehören zu den meistgenutzten Vorteilen guter PKV-Tarife.
Wartezeiten und Arztwahl
Privatversicherte berichten häufig von kürzeren Wartezeiten bei Fachärzten und haben oft mehr Spielraum bei der Arztwahl, weil sie nicht an die Bedarfsplanung der gesetzlichen Versorgung gebunden sind.
Heilpraktiker und alternative Heilmethoden
Je nach Tarif werden Heilpraktiker, Osteopathie, Akupunktur und ähnliche Behandlungen anteilig oder vollständig erstattet, was in der gesetzlichen Versicherung nur eingeschränkt möglich ist.
Sehhilfen und Hilfsmittel
Brillen, Kontaktlinsen und andere Hilfsmittel werden je nach Tarif in höherem Umfang erstattet als in der gesetzlichen Versicherung, in der diese Leistungen für Erwachsene meist gar nicht vorgesehen sind.
Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit
Wer in einem Versicherungsjahr keine Rechnungen einreicht, bekommt von vielen Gesellschaften mehrere Monatsbeiträge zurückerstattet. Das kann den effektiven Jahresbeitrag reduzieren.
EHRLICHE BERATUNG
Welche Risiken die PKV mit sich bringt und wie man sie abfedert
Eine seriöse PKV-Beratung muss auch die Schattenseiten ansprechen. Diese vier Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie sich für einen Wechsel entscheiden. Für jeden gibt es einen sinnvollen Lösungsansatz, den wir gemeinsam mit Ihnen prüfen.
Beitragsentwicklung im Alter
PKV-Beiträge steigen typischerweise im Lauf der Jahre, weil die Gesundheitskosten allgemein steigen und die Lebenserwartung wächst. Ein sinnvoller Ansatz ist der Beitragsentlastungstarif: Sie zahlen heute einen kleinen Mehrbeitrag und bekommen ab Renteneintritt einen festen Abschlag, der die Beitragslast im Alter abfedern kann. Wir kalkulieren das individuell.
Familie ist nicht beitragsfrei mitversichert
In der PKV zahlt jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag. Für Alleinverdiener mit mehreren Kindern kann das deutlich teurer werden als die beitragsfreie Familienversicherung der GKV. Vor der Entscheidung rechnen wir die Familienkalkulation für Sie durch, damit Sie die Gesamtbelastung kennen.
Rückkehr in die GKV nur eingeschränkt möglich
Wer einmal in der PKV ist, kann grundsätzlich nur unter engen Voraussetzungen zurückwechseln. Ab dem 55. Lebensjahr ist eine Rückkehr in fast allen Fällen ausgeschlossen. Genau deshalb ist die Erstentscheidung so wichtig und sollte sorgfältig vorbereitet sein.
Selbständige ohne Beihilfe und ohne Lohnfortzahlung
Selbständige tragen den vollen PKV-Beitrag selbst, ohne Arbeitgeberzuschuss. Außerdem haben sie keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Beides muss bei der Tarifwahl berücksichtigt werden, etwa durch ergänzende Krankentagegeldversicherung und realistische Beitragsplanung.
UNSERE SPEZIALITÄT
Warum die PKV für Beamte in den meisten Fällen die richtige Wahl ist
Beamte und Beamtenanwärter sind in einer besonderen Situation. Der Dienstherr übernimmt einen Teil der Krankheitskosten als Beihilfe, den Rest versichern Beamte privat. Diese Konstellation macht die PKV für sie in den meisten Fällen zur wirtschaftlich attraktiveren Wahl, häufig sogar mit Beiträgen, die unter denen der freiwilligen gesetzlichen Versicherung liegen.
Wie die Beihilfe funktioniert
Aktive Beamte erhalten meist einen Beihilfesatz von 50 Prozent, mit zwei oder mehr Kindern steigt der Satz auf 70 Prozent. Pensionäre bekommen in der Regel 70 Prozent. Den jeweils verbleibenden Anteil decken Sie über eine private Krankenversicherung als Restkostentarif ab.
Anwärtertarife für junge Beamte
Für Beamtenanwärter und Beamte auf Probe gibt es spezielle Anwärtertarife mit reduzierten Beiträgen. Diese Tarife sichern jungen Beamten frühzeitig den günstigen Einstieg in die PKV und damit niedrige Alterungsrückstellungen für das gesamte Berufsleben.
Pensionäre und Beihilfe im Ruhestand
Auch im Ruhestand bleibt der Beihilfeanspruch bestehen, in der Regel mit erhöhtem Satz von 70 Prozent. Das macht den Wechsel zurück in die GKV im Ruhestand für Beamte in den meisten Fällen wirtschaftlich uninteressant.
Familienangehörige mit eigenem Beihilfeanspruch
Ehepartner und Kinder von Beamten haben unter bestimmten Voraussetzungen einen eigenen Beihilfeanspruch. Das senkt die Familienkosten in der PKV erheblich und ist ein wichtiger Punkt bei der Tarifgestaltung.
FÜR UNTERNEHMER
Was Selbständige bei der PKV beachten müssen
Selbständige haben die freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Die PKV kann interessant sein, bringt aber drei besondere Anforderungen mit sich, die in der Beratung sorgfältig durchdacht werden müssen.
Voller Beitrag, kein Arbeitgeberzuschuss
Anders als Angestellte tragen Selbständige den gesamten PKV-Beitrag selbst. Es gibt keinen hälftigen Arbeitgeberanteil. Die Tarifwahl muss daher die langfristige Belastbarkeit Ihres Geschäftsmodells berücksichtigen, gerade in Phasen mit schwankendem Einkommen.
Krankentagegeld separat versichern
Selbständige bekommen aus der PKV grundsätzlich kein Krankentagegeld. Bei längerer Krankheit fehlt also das gesamte Einkommen. Eine Krankentagegeldversicherung als Zusatz ist für Selbständige praktisch unverzichtbar und muss bei der Tarifgestaltung mitgedacht werden.
Beitragsentlastung für die Rentenphase
Selbständige zahlen den vollen Beitrag bis zum Ruhestand und im Ruhestand weiter. Ein Beitragsentlastungstarif während der aktiven Berufsjahre senkt die Beiträge ab Renteneintritt und schützt vor finanzieller Überforderung im Alter.
Stabile Tarifwahl statt günstigster Einstieg
Bei Selbständigen ist die Versuchung groß, den günstigsten Einstiegstarif zu wählen. Wir empfehlen das Gegenteil: Ein solider Tarif mit umfassenden Bedingungen und stabiler Anbieterhistorie ist langfristig in den meisten Fällen die bessere Wahl als ein Lockangebot mit minimalen Leistungen.
TARIFKRITERIEN
Diese sechs Punkte entscheiden über die Qualität eines PKV-Tarifs
Der billigste Tarif ist selten der beste. Eine durchdachte Tarifwahl orientiert sich an Bedingungen, die im Schadenfall wirklich tragen. Diese sechs Kriterien sollten Sie bei jedem Vergleich beachten.
Offene Hilfsmittelversorgung
Ein guter Tarif erstattet Hilfsmittel ohne starre Höchstbeträge oder geschlossene Listen. Das ist im Alter besonders wichtig, wenn der Bedarf an Hörgeräten, Sehhilfen oder orthopädischen Hilfsmitteln steigt.
Hohe ambulante Höchstsätze
Achten Sie darauf, ob ambulante Behandlungen bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung erstattet werden. Tarife, die nur die einfachen Sätze decken, haben im Schadenfall regelmäßig Lücken.
Stationäre Wahlleistungen
Chefarztbehandlung und Einbett- oder Zweibettzimmer sollten in einem soliden Tarif enthalten sein. Ohne diese Bausteine geht ein wesentlicher Vorteil der PKV verloren.
Pflegezusatzleistungen
Gute PKV-Tarife enthalten Bausteine für die spätere Pflegebedürftigkeit, die über die gesetzliche Pflegepflichtversicherung hinausgehen. Das ist für die Lebensplanung im Alter relevant.
Beitragsentlastungstarif
Ein Beitragsentlastungstarif ist faktisch eine kleine zusätzliche Sparrate, die ab Renteneintritt den Beitrag senkt. Wer früh damit anfängt, glättet die Beitragsentwicklung im Alter.
Anbieterstabilität und Bestandskundenpolitik
Ein günstiger Einstiegstarif eines kleinen Anbieters mit unsicherem Bestand kann sich später rächen. Etablierte Gesellschaften mit langer Geschichte und solider Bestandskundenpflege sind langfristig in den meisten Fällen die bessere Wahl.
TARIFKRITERIEN
Diese sechs Punkte entscheiden über die Qualität eines PKV-Tarifs
Der billigste Tarif ist selten der beste. Eine durchdachte Tarifwahl orientiert sich an Bedingungen, die im Schadenfall wirklich tragen. Diese sechs Kriterien sollten Sie bei jedem Vergleich beachten.
Offene Hilfsmittelversorgung
Ein guter Tarif erstattet Hilfsmittel ohne starre Höchstbeträge oder geschlossene Listen. Das ist im Alter besonders wichtig, wenn der Bedarf an Hörgeräten, Sehhilfen oder orthopädischen Hilfsmitteln steigt.
Hohe ambulante Höchstsätze
Achten Sie darauf, ob ambulante Behandlungen bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung erstattet werden. Tarife, die nur die einfachen Sätze decken, haben im Schadenfall regelmäßig Lücken.
Stationäre Wahlleistungen
Chefarztbehandlung und Einbett- oder Zweibettzimmer sollten in einem soliden Tarif enthalten sein. Ohne diese Bausteine geht ein wesentlicher Vorteil der PKV verloren.
Pflegezusatzleistungen
Gute PKV-Tarife enthalten Bausteine für die spätere Pflegebedürftigkeit, die über die gesetzliche Pflegepflichtversicherung hinausgehen. Das ist für die Lebensplanung im Alter relevant.
Beitragsentlastungstarif
Ein Beitragsentlastungstarif ist faktisch eine kleine zusätzliche Sparrate, die ab Renteneintritt den Beitrag senkt. Wer früh damit anfängt, glättet die Beitragsentwicklung im Alter.
Anbieterstabilität und Bestandskundenpolitik
Ein günstiger Einstiegstarif eines kleinen Anbieters mit unsicherem Bestand kann sich später rächen. Etablierte Gesellschaften mit langer Geschichte und solider Bestandskundenpflege sind langfristig in den meisten Fällen die bessere Wahl.
UNSERE BERATUNG
So beraten wir Sie zur privaten Krankenversicherung
Die PKV ist kein Standardprodukt. Jede Empfehlung muss individuell auf Ihre Lebenssituation, Ihren Beihilfeanspruch oder Ihren Selbständigenstatus, Ihren Gesundheitszustand und Ihre langfristigen Pläne abgestimmt sein. Unser Beratungsprozess folgt einer klaren Linie.
Bedarfsaufnahme
In einem ersten Gespräch klären wir Ihre persönliche Situation, Ihre Erwartungen an die Versorgung und Ihre langfristige Lebensplanung. Hier wird oft schon sichtbar, ob die PKV überhaupt sinnvoll ist.
Tarifvergleich
Wir vergleichen die Tarife aus unserem Gesellschaftskreis und stellen Ihnen die zwei oder drei Optionen vor, die zu Ihrer Situation am besten passen, mit Vor- und Nachteilen offen ausgesprochen.
Antragsbegleitung und langfristige Betreuung
Wir begleiten Sie durch die Gesundheitsfragen, prüfen Risikozuschläge und bleiben auch nach Abschluss Ihr persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ihren Vertrag.
In unserer Tarifanalyse berücksichtigen wir unter anderem die folgenden Gesellschaften:
Allianz, Alte Oldenburger, ARAG, AXA, Barmenia, Concordia, Continentale, Deutscher Ring, DKV, Gothaer, Hallesche, HanseMerkur, INTER, LKH, Münchener Verein, Nürnberger, R+V, SDK, Signal Iduna, UKV, Universa, Versicherungskammer Bayern und Württembergische.
(Stand: April 2026)
Als Mehrfachagentur haben wir Zugang zu Tarifen zahlreicher privater Krankenversicherer am deutschen Markt und finden gemeinsam mit Ihnen einen Tarif, der zu Ihrer Lebenssituation passt. Die Erstberatung zur PKV ist für Sie unverbindlich und erfolgt ohne Kosten.
HÄUFIGE FRAGEN
Das fragen uns Interessenten zur privaten Krankenversicherung
Die häufigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung, kompakt beantwortet.
Wer kann überhaupt in die PKV wechseln?
Beides sind gesetzlich geregelte Sondertarife, die jede private Krankenversicherung anbieten muss. Sie sind nicht miteinander zu verwechseln und richten sich an unterschiedliche Personengruppen.
Der Standardtarif steht nur Versicherten offen, die ihren PKV-Vertrag vor 2009 abgeschlossen haben und bestimmte Voraussetzungen erfüllen (zum Beispiel mindestens zehn Jahre PKV-Mitgliedschaft und ein gewisses Alter). Die Leistungen entsprechen ungefähr dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung, der Beitrag ist gesetzlich gedeckelt und liegt deutlich unter dem normaler PKV-Tarife. Der Standardtarif ist heute praktisch ein Auslaufmodell für ältere Bestandsversicherte.
Der Basistarif dagegen steht allen Privatversicherten offen, unabhängig von Eintrittsdatum und Alter. Auch hier orientiert sich der Leistungsumfang am gesetzlichen Standard, der Beitrag ist auf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung gedeckelt. Der Basistarif ist als Auffangnetz gedacht, etwa für Versicherte in finanziellen Notlagen oder für Personen ohne anderweitigen Krankenversicherungsschutz. In der Praxis lohnt sich der Wechsel in den Basistarif nur in Ausnahmefällen, weil die Leistungen erheblich reduziert sind und die meisten Versicherten besser durch einen internen Tarifwechsel innerhalb ihrer normalen PKV-Tarife sparen können.
Wenn Sie über einen Wechsel in einen dieser Tarife nachdenken, beraten wir Sie gerne und prüfen, ob es nicht eine wirtschaftlich bessere Alternative gibt.
Kann ich später wieder in die GKV zurückwechseln?
Nur unter sehr engen Voraussetzungen. Wer als Arbeitnehmer unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, kommt grundsätzlich zurück, jedoch nur bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres. Wer älter ist, bleibt in fast allen Fällen dauerhaft in der PKV. Selbständige und Gutverdiener trifft dasselbe.
Wie entwickeln sich PKV-Beiträge im Alter?
PKV-Beiträge steigen typischerweise im Lauf der Jahre, weil Gesundheitskosten allgemein steigen und Menschen länger leben. Ein Beitragsentlastungstarif kann diese Entwicklung abfedern, indem Sie heute etwas mehr zahlen und ab Renteneintritt einen festen Abschlag bekommen.
Lohnt sich die PKV für Familien?
Das hängt sehr von der Konstellation ab. Bei Doppelverdiener-Paaren ohne Kinder ist die PKV oft attraktiv. Bei Alleinverdienern mit mehreren Kindern kann die GKV mit ihrer beitragsfreien Familienversicherung wirtschaftlich besser sein. Wir rechnen die Familienkalkulation vor jeder Entscheidung sorgfältig durch.
Warum ist die PKV für Beamte fast immer die richtige Wahl?
Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe, die einen Großteil der Krankheitskosten abdeckt. Den verbleibenden Anteil versichern sie privat als Restkostentarif. Diese Konstellation führt in den meisten Fällen zu spürbar niedrigeren Beiträgen als die freiwillige gesetzliche Versicherung und gleichzeitig zu einem Leistungsumfang, der in vielen Bereichen über dem gesetzlichen Standard liegen kann.
Brauchen Selbständige in der PKV ein Krankentagegeld?
Praktisch immer ja. Aus der PKV bekommen Selbständige grundsätzlich kein Krankentagegeld, bei längerer Krankheit fehlt also das gesamte Einkommen. Eine Krankentagegeldversicherung als Zusatzbaustein schließt diese Lücke und gehört zur Standardausstattung jeder PKV-Beratung für Selbständige.
Was kostet die private Krankenversicherung?
Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, weil PKV-Beiträge stark vom Eintrittsalter, Gesundheitszustand, gewünschten Leistungsumfang und der Berufsgruppe abhängen. Wir rechnen Ihnen gerne unverbindlich vor, wie Ihr individueller Tarif aussehen könnte, sobald wir Ihre Eckdaten kennen.
Was passiert, wenn ich gesundheitliche Vorerkrankungen habe?
Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder zu Leistungsausschlüssen führen, in Ausnahmefällen auch zur Ablehnung. Vor jedem Antrag prüfen wir gemeinsam mit Ihnen die Gesundheitsfragen und stellen Anfragen bei den Gesellschaften, um Ihre Chancen realistisch einzuschätzen, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird.
Kann ich den Tarif innerhalb meiner Gesellschaft wechseln, wenn ich später unzufrieden bin?
Ja. Versicherte haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen Wechsel in andere Tarife der gleichen Gesellschaft mit gleichartigem Versicherungsschutz. Ein solcher interner Tarifwechsel kann die Beiträge senken, ohne dass Alterungsrückstellungen verloren gehen. Wir prüfen das gerne auch für Bestandskunden anderer Vermittler.
Was ist der Standardtarif und der Basistarif?
Lassen Sie sich persönlich beraten
Ob telefonisch, per WhatsApp oder vor Ort in Homburg: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.